Baustoffkunde - Index
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S.D.D. Spannungs-Dehnungs-Diagramm
s Schichtdicke
z.B. A/Länge   in m
Schafwolle Wärmedämmung, nicht genormt
Scherbenrohdichte ρs Masse eines Körpers, abzüglich aller Hohlräume   in kg / dm3
Schichtdicke Serf
Schimmel entsteht bei 12°C
Schüttdichte Bezugsvolumen aus unverdichtetem Schüttgut
sd Äquivalente Luftschichtdicke, gibt die Qualität eines Baustoffes an, z.B. für die Wasserabweisung von Aussenputzen
sd = μ • s   für ein Produkt   in m
sd = 1,5 • 1   für Luft
Sedimentgestein Sandstein, Nagelfluh
Serienfestigkeit βwS: Mittelwert der drei Probewürfel bei der Festigkeitsprüfung (DIN 1048)
SF, m mittlerer Solargewinn-Faktor,wenn alle Fenster den gleichen g-Wert haben
SF, m = (AF, S • SF, S + AF,O/W • SF,O/W + AF, N • SF, N ) ∑AF
SF Koeffizient für solare Wärmegewinne   nach WSchV
SF Süd   = 2,20 W/(m2 • K)
SF Ost/West   = 1,65 W/(m2 • K)
SF Nord   = 0,95 W/(m2 • K)
SG Schaumglas
Solarer Wärmegewinnkoeffizient S S-Wert: Strahlungsgewinnkoeffizient
ein aus der für Deutschland mittleren Strahlungsintensität abgeleiteter, und auf eine mittlere Heizgradtagzahl bezogener, Festwert für die WSchV (z.B. SF, S = des Fensters, bezogen auf die Himmelsrichtung)   in W / (m2 • K )
Solarkonstante Wärmestrom, der von der Sonne zur Erde fliesst: 1,35 kW/m2
0,35 kW Atmosphäre, 1 kW/m2 Erdoberfläche (bei wolkenlosem Himmel und senkrechtem Sonnenstand)
Sonne aus Wasserstoff- und Deuteriumatomen : Wechselwirkungen innerhalb der sehr dichten Atomwolke → Kernfusion → Helium → Teil der als Masse gespeicherten Energie wird abgestrahlt
Spannung σ Die aus der Belastung resultierenden Kräfte verschieben die Bestandteile eines Stoffes bzw. Körpers
Spezifisches Gewicht Gewicht / Volumen
Spezifischer Lüftungswärmestrom HL bei QL
(infolge Bauundichtigkeit) nach Diagramm für Δp   in W/m • K
Spezifischer Lüftungswärmeverlust HL = 0,34 • β • VL   nach WSchV
HV = 0,34 • n • VV   >   W/K = Wh/m3 • 1/h • m3   nach EnEV
spezifischer Transmissionswärmestrom A • k
Splintholzbaum ohne Feuchte- oder Farbunterschied im QuerschnittABR>schnellwachsend
z.B. Birke, Erle, Pappel
Stahl Formgebung durch: Giessen (insbesondere Maschinenteile), Warm- (Schmieden, Pressen, Walzen → spannungsfreies Stahlgefüge; z.B. Stahlprofile) und Kaltverformung
Stahlsorten Betonstahl (Betonstaubstahl, Betonstahlmatten ), Baustahl (Profilstahl, Bleche ), korrosionsbeständige Baustähle, wetterfeste Baustähle
Staudruck pST = 0,5 • p • vL2   in Pa
Streckgrenze REL
S-Wert siehe Solarer Wärmegewinnkoeffizient
s(t), s Auslenkung, Strecke, Verlängerung (proportional zu F) s(t) = ^s sin ω
s(t) = ^s sin (2 π t/T)
s(t) = ^s sin (2 π f t)
s = Δ l
Schwingung s(t)
periodische Bewegung eines Systems um seine Gleichgewichtslage
der einfachste Schwingungsverlauf = sinusförmige Bewegung, in nur
einer Raumrichtung > Sinus-Schwingung = Harmonische Bewegung
Schwingungsdauer T T = 2 π √ m/D
Schwingungsdauer (Pendelschwingung) T
unabhängig von der Masse des Pendelkörpers
T = 2 π 1/g (wenn φ ≤ 10)
Schwingungsweite (Pendelschwingung) φ
mit zunehmender Schwingungsweite wird, anders als beim Feder-
schwinger, auch die Schwingungsdauer größer
sinusförmige Bewegung Harmonische Bewegung
einfachste Schwingung eines Systems, in nur einer Raumrichtung
Beispiel : Pendeltür, gebogenes Glas, gebogenes Blech,...
Voraussetzung, dass keine Überdehnung mit irreversiblen Schäden
vorliegt
Sedimente Ablagerungsgesteine
-   klastische Sedimente :
Sandsteine : meist aus Quarz und Feldspat
Konglomerate (Nagelfluh) : Gesteine aus Gletschermoränen und Flussläufen
Brekzie : kantige Gesteinstrümmer, die wieder zu Festgestein gebunden wurden (Buntsandstein, Regensburger Grünsandstein)
-   chemisch-biogene Sedimente :
Meeresablagerungen : Kalksteine aus Kalziumkarbonat oder Dolamit aus Kalziummagnesiumkarbonat
aber auch Kiesel-, Kohle-, Phosphat-, Salz-, und Eisengesteine (Deutschrot, Jurakalk, Dolomit, Muschelkalk, Klaktuff, Travertin)
Serizit-Quarz Felsgestein
Syenit Plutonit
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